Flure in Gesundheitseinrichtungen dienen in erster Linie der Fort-bewegung und Orientierung. Eine gezielte Lichtführung schafft ein zuverlässiges Leitsystem für Patienten, Personal und Besucher –
zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Licht optimiert die Raumwahrnehmung und bietet durchgängige Sicherheit. Der Flur wird zu einem erweiterten Begegnungsraum und einer Bewegungszone. Tagsüber sollte die Beleuchtungsstärke gleichmäßig 200 Lux im Stations- und 300 Lux im OP-Bereich betragen. Nachts kann die Beleuchtung auf 50 Lux reduziert werden. Die VDI-Richtlinie 6008 für barrierefreie und behindertengerechte Lebensräume bein-haltet beispielsweise während des Tages eine zylindrische Beleuchtungsstärke zwischen 300-500 Lux auf Augenhöhe. Zudem sollte – besonders im Hinblick auf im Liegen transportierte Patienten – für eine gute Entblendung gesorgt werden. Darüber hinaus zählt der Flurbereich zu den sogenannten Adaptionsstrecken,
z. B. beim Eintritt vom Flur in ein Tageslicht geflutetes Patientenzimmer.
Für die Lichtplanung von Fluren lassen sich verschiedene Konzepte umsetzen bzw. kombinieren. Gut geeignet sind als Wandleuchten Walle, CRXG GL, CRXG GL Diskus mit einer direkten/indirekten Lichtverteilung. Das indirekte diffuse Licht der Kabrio, CRXG GL, CRXG GL Diskus und i20 OP wird von den Decken und Wanden reflektiert, öffnet den Flur nach oben und bietet eine angenehme Helligkeit. Auch eine Licht-voute oder die Einbauleuchte C50-R als Lichtlinie ermöglicht eine klare Strukturierung und Zonierung mit hervorragender Leitfunktion.