LED und Energieeffizienz

Ein Vorteil der LED ist, dass das gesamte Licht in eine Richtung abgestrahlt wird. Das führt zu weniger Reflexionen im Inneren der Leuchte, da das Licht in der Regel nur nach unten strahlt. Für eine Lichtverteilung, bei der das Licht sowohl nach oben als auch nach unten strahlt, ist die LED im Vergleich zu T5 Leuchtstofflampen weniger geeignet.
illustration_led-and-energy-efficiancy_01_de


Herkömmliche Lichtquellen geben viel Licht in alle Richtungen ab, sodass dieses Licht im Gehäuse der Leuchte verloren gehen kann. Im Gegensatz dazu gibt eine LED ihr ganzes Licht nur in eine Richtung ab.

Die Lichtleistung einer LED wird meist in Lumen pro Watt oder Lichtausbeute gemessen. Bei Leuchten mit Leuchtstofflampen, wird die Leistung in LOR (Light Output Ratio - Lichtwirkungsgrad) angegeben. Dieser Wert gibt an, wie effizient die Optik der Leuchte ist. Für diese Leuchten wird häufig die installierte Leistung in Watt verwendet, als Maß für die Lichtausbeute der Leuchte. Bei LED-Leuchten wird in der Regel das Lumen der Leuchte bewertet.

Der Lumen-Nennwert eines LED-Moduls gibt möglicherweise ein falschen Eindruck davon, wieviel Lumen man tatsächlich aus der Leuchte erhält. Beim Dokumentieren einer LED-Leuchte listet Glamox Luxo immer den sogenannte „Lumen-out“-Wert der Leuchte. Wenn man diese Lichtausbeute mit einer T5-Lampe vergleichen möchte, muss man den erreichten Lumen-Wert der T5-Lampe mit den LOR-Werten (Light Output Ratio - Leuchtenbetriebswirkungsgrad) multiplizieren (siehe Abbildung).


illustration_led-and-energy-efficiancy_02_de

Besonderes Augenmerk sollte man auf den Unterschied zwischen Lumen aus der Leuchte und Lumen vom LED-Modul legen. Die Hersteller geben den Lichtstrom (lm) bei einer Temperatur von 25 Grad am LED-Modul an. Hier spricht man vom sogenannten „Kalt-Lumen“. Der Lichtstrom wird jedoch im Zusammenhang mit der Leuchte gemessen. Dies führt zu einem niedrigeren Lichtstrom als vom LED-Hersteller vorgegeben, da die tatsächliche Temperatur an dem LED-Modul höher ist.