Salzsprühnebelprüfung

Die Salzsprühnebelprüfung ist eine standardisierte Prüfung für die Bewertung des Korrosionsschutzes verschiedener Überzüge. Dabei wird ein Korrosionsangriff auf die mit einem Überzug versehenen Musterstücke erzeugt, um zu ermitteln, inwieweit dieser Überzug als Schutzbeschichtung geeignet ist.
Die Salzsprühnebelprüfung spielt eine besonders große Rolle bei der Beurteilung der Eignung von Produkten, die für den Außenbereich vorgesehen sind oder unter kalten und feuchten Umweltbedingungen eingesetzt werden sollen. Nicht geeignete Produkte korrodieren unter dem Einfluss der salzhaltigen Luft innerhalb kürzester Zeit.

Standardisierte Salzsprühkammer
Die für die Salzsprühnebelprüfung zu verwendende Ausrüstung ist durch nationale und internationale Vorschriften standardisiert. Diese Normen beschreiben die für die Durchführung der Prüfung erforderlichen Informationen und legen die Prüfparameter fest, u. a. Kammergröße, Temperatur, Luftdruck der Sprühlösung, Herstellung der Sprühlösung, Konzentration, pH-Wert usw.

In unseren Salzsprühkammern mit einem Fassungsvermögen von 1.000 l können wir die Auswirkungen von salzhaltiger Luft auf unsere Leuchten in einem beschleunigten Verfahren simulieren. Dabei wird nach einer bestimmten Zeit das Auftreten von Korrosionsprodukten (Oxiden) bewertet. Die Dauer der Prüfung ist abhängig von der Korrosionsbeständigkeit der Beschichtung. Je korrosionsbeständiger der Überzug ist, desto länger die Prüfzeit ohne Auftreten von Korrosion.