DALI

Digital Adressable Light Interface. Wird bis zu 1% reguliert.
1996 begann die Arbeit an der Entwicklung eines digitalen Standards für die Beleuchtungsindustrie. Im Herbst 1999 wurde der Standard unter dem Namen DALI vorgestellt – Digital Addressable Light Interface. Im Gegensatz zum digitalen DSI-System besitzt DALI eine zweiseitige Kommunikation mit der Leuchte. Es wird gemeldet, ob die Lampe funktionsbereit ist, ob die Leuchte angeschaltet ist, und welches Lichtniveau sie hat.

Die größte Revolution ist jedoch, dass die Leuchten adressierbar sind. Es stehen insgesamt 64 Adressen zur Verfügung, bevor ein Router eingesetzt werden muss. Diese 64 Adressen können in 16 Zonen eingeteilt werden. Dies eröffnet neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Flexibilität bei der Neueinrichtung von Gebäuden. Der Unterschied zu einem normalen Bus- System besteht vor allem im Preis. Die Begrenzung besteht darin, dass das DALIProtokoll nur die Beleuchtung betrifft.

Das DALI-System erleichtert auch die Integrierung der Lichtsteuerung in ein Bus- System. Dies geschieht durch den Einsatz einer Schnittstelle zwischen dem aktuellen System mit dem DALI-System. Dadurch erhält man Zugang zu 64 Adressen und 16 Zonen mithilfe eines Knotens/Routers im aktuellen System.

Leuchten, die für das DALI-System entwickelt worden sind, müssen die Steuerungskomponenten verwenden, die für DALI geeignet sind. Für DALI ist eine eigene Software erhältlich, mit der Sie das System von einem Computer aus zentral steuern können.

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